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DSL Infos

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Wer heute noch mit Modem oder ISDN-Karte ins Internet geht ist quasi "OUT". Der Trend geht ganz klar hin zu DSL. Doch was ist DSL überhaupt? Was wird dafür benötigt? Wo liegen die Vor- und Nachteile? Oder ist DSL bei Ihnen überhaupt verfügbar. Diese Fragen klären wir auf dieser Seite, um dann im nächsten Schritt tiefer in die "Geheimnisse" von DSL einsteigen zu können.

Was ist DSL ?

DSL = Digital Subscriber Line (digitale Teilnehmerverbindung) DSL ist eine Übertragungstechnik mit der ein schneller Breitband-Internetzugang über Telefonleitungen realisiert werden kann. Die Technik ist sowohl bei analogen als auch bei digitalen Telefonanschlüssen anwendbar. Eine Blockade der Leitungen für Telefongespräche findet bei dieser Technik nicht statt. Ein Modem ermöglicht im Idealfall surfen mit 56 Kilobit pro Sekunde. ISDN-Nutzer erkunden bei einfacher Kanalnutzung mit 64 Kilobit pro Sekunden die Weiten des World Wide Webs. DSL bietet dagegen bereits in der Light-Version mit 384 Kilobit pro Sekunde sechsfache ISDN-Geschwindigkeit und das "normale" DSL 1000 16-fache ISDN-Geschwindigkeit (1024 Kilobit pro Sekunde). Mit den beiden aktuellen Ausbaustufen ist noch mehr Geschwindikeit bei DSL möglich, denn DSL 2000 ermöglicht surfen mit bis zu 2048 Kbit/s und DSL 3000 sogar mit bis zu 3072 Kbit/s. Inzwischen gibt es sogar vermehrt DSL Infos zu Angeboten mit 16000 Kbit/s.



Was wird für DSL benötigt?

Wie bereits angesprochen ist für DSL eine Telefonleitung - analog oder digital - nötig. Die DSL-Technologie belegt dabei keine Leitung, so dass selbst beim analogen Anschluss ein paralleles Telefonieren möglich ist. Neben einem PC mit Netzwerkkarte wird ein DSL Splitter und ein DSL Modem benötigt.
Keine Sorge das hört sich jetzt komplizierter an, als es in Wirklichkeit ist. Der DSL Splitter hat die Aufgabe die Übertragenen Signale in DSL- und Telefon- oder ISDN-Signale zu trennen. Bei einem analogen Anschluss wird der DSL-Splitter einfach zwischen TAE-Dose in der Wand und Telefon gesteckt. Beim ISDN-Anschluss wird der DSL-Splitter zwischen TAE-Dose und NTBA eingefügt.
Der DSL-Splitter ist bei allen Anbietern bei der Bereitstellung des DSL-Anschlusses kostenloser Bestandteil. Das DSL-Modem stellt quasi die Internetverbindung zwischen Computer und Telefonleitung her. Meistens erfolgt der Anschluss des Modems über die Netzwerkkarte im PC. Neuere PCs werden öfters mit integriertem DSL-Modem geliefert.
Das DSL-Modem ist im Normalfall separat zu erwerben, allerdings gibt es häufig Angebote die bereits ein DSL-Modem beinhalten. Neue DSL Infos der Anbieter enthalten jetzt oft Pakete mit einem DSL Router, manchmal sogar mit einem Wireless DSL Router.

Welche Vorteile bietet DSL?

Natürlich sind an erster Stelle die hohen Übertragungsraten anzuführen. Wie oben erläutert bietet eine normale DSL-Verbindung bis zu zwölffache ISDN-Geschwindigkeit. Weiterhin wird im Gegensatz zu ISDN- oder Analogverbindungen keine Leitung für das Telefonieren blockiert. Und nicht zuletzt sind die Preise für DSL-Zugänge sehr günstig, da hier eine Reihe von Anbietern um die Gunst der Kunden buhlen.

Gibt es auch Nachteile?

Auch bei DSL gibt es eine Kehrseite der Medaille die wir Ihnen nicht verschweigen wollen. Wobei es mit dem DSL ansich keine Probleme gibt, es liegt einfach an der Verfügbarkeit. So ist DSL noch nicht in allen, vor allem ländlichen, Regionen Deutschlands verfügbar. In so einem Fall bleibt häufig die Nutzung von skyDSL über Satelliten der einzige Ausweg. Die Verfügbarkeit kann bei den einzelnen Anbietern auf der Homepage getestet werden.

 

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